Die Dauer hängt von Datenverfügbarkeit, Produktumfang und Abstimmungsbedarf ab. Ein belastbarer Terminplan beginnt deshalb mit den verfügbaren Grundlagen Ihres konkreten Projekts.
Die Vorbereitung als ersten Meilenstein planen
Legen Sie fest, wann Produktumfang, PCR und Beauftragung geklärt sein müssen. Prüfen Sie, ob Mengen-, Energie- und Lieferantendaten bereits vorliegen. Fehlende Daten aus mehreren Werken können mehr Zeit beanspruchen als die spätere Eingabe in die Plattform.
Berechnung und Durchsicht abstimmen
Vereinbaren Sie mit Ihrem Ökobilanzierer Termine für die Datenübergabe, Rückfragen und eine erste Dokumentfassung. Planen Sie interne Prüfer ein, die Produktbeschreibungen und technische Angaben beurteilen können. Eine Übergabe ist erst abgeschlossen, wenn die empfangende Person damit weiterarbeiten kann.
Zeit für Verifizierung und Veröffentlichung vorsehen
Für die Prüfung nennt das IBU in der Regel mehrere Wochen. Umfang und Zahl der Korrekturen beeinflussen den tatsächlichen Verlauf. Stimmen Sie einen gewünschten Veröffentlichungstermin früh ab und halten Sie Puffer für Nachbearbeitung sowie den abschließenden Freigabeprozess frei.
Pausen und feste Kundenfristen behandeln
Bei längeren Pausen prüfen Sie Datenstand, Programmgrundlagen und die Verfügbarkeit Ihrer Dienstleister erneut. Teilen Sie Kunden den aktuellen Projektstand mit, ohne einen Entwurf als veröffentlichte EPD darzustellen. Eine verbindliche Zusage sollte auf dem abgestimmten Gesamtplan beruhen.