DEUTSCHER AWARD FÜR NACHHALTIGKEITSPROJEKTE 2021 geht an RinnblankLuka­no gilt als umwelt­freund­lichs­ter Beton-Pflas­ter­stein am Markt

 

 

Heu­chel­heim, den 19.07.2021:

Mit sei­nen Pflas­ter­stei­nen Luka­no mit 40 % hoch­wer­ti­gem Recy­cling­gra­nu­lat belegt Rinn Beton- und Natur­stein mit Haupt­sitz in Heu­chel­heim bei Gie­ßen den 1. Platz beim Deut­schen Award für Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te 2021 in der Kate­go­rie Pro­dukt – Bau/Architektur. Der Preis wur­de erst­ma­lig von dem Nach­rich­ten­sen­der ntv, von DUP UNTERNEHMER und dem Deut­schen Insti­tut für Ser­vice-Qua­li­tät (DISQ) ver­ge­ben, um nach­hal­ti­ges Enga­ge­ment sicht­bar zu machen und es zu wür­di­gen. Schirm­her­rin des Awards ist Bri­git­te Zypries, Bun­des­mi­nis­te­rin a.D.. Eine hoch­ka­rä­ti­ge Jury aus Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Medi­en unter Vor­sitz von Yvonne Zwick, Vor­sit­zen­de von B.A.U.M. e.V., bewer­te­te die ein­ge­gan­ge­nen Bewer­bun­gen. Prä­miert wur­den beson­ders her­aus­ra­gen­de Pro­jek­te. Der Fokus des Awards liegt auf den 17 Zie­len zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung der Ver­ein­ten Natio­nen in den Berei­chen Mensch, Pla­net, Wohl­stand, Frie­den und Part­ner­schaft (SDGs, engl. Sus­tainab­le Deve­lo­p­ment Goals).

Ziel ist es, nach­hal­ti­ges Enga­ge­ment auf allen Ebe­nen– vom Kleinst­un­ter­neh­men über Ver­bän­de und Initia­ti­ven bis hin zum Groß­kon­zern – sicht­bar zu machen und damit wei­te­re Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen zu inspi­rie­ren, nach­hal­ti­ge Pro­jek­te zu star­ten. Dabei wur­den bereits ins Leben geru­fe­ne Pro­jek­te bewer­tet, die schon Nut­zen und Wir­kung ent­fal­ten. Einen gro­ßen Wir­kungs­kreis ver­bun­den mit einer hohen Inno­va­ti­ons­kraft hat das Luka­no Pflas­ter, das der Her­stel­ler Rinn Beton- und Natur­stein kli­ma­neu­tral in Deutsch­land pro­du­ziert – und das mit 40 % rezy­klier­ten Gesteins­kör­nun­gen. Beton­ma­te­ri­al, das in der Pro­duk­ti­on übrig­bleibt, z.B. Res­te, die beim Abkna­cken der rusti­ca Mau­ern ent­ste­hen, wer­den in den Recy­cling­pro­zess auf­ge­nom­men. Durch den Ein­satz von RC Mate­ri­al spart Rinn jähr­lich rund 30.000 Ton­nen Natur­roh­stof­fe ein. Das sind zehn Pro­zent des gesam­ten Ver­brauchs bei Rinn. Seit 2014 bis heu­te hat das Unter­neh­men ca. 100.000 Ton­nen Recy­clingsplitt ver­ar­bei­tet und dadurch gut 200.000 € an Ent­sor­gungs­kos­ten ein­ge­spart. Damit lie­fert Rinn einen gro­ßen Bei­trag zur Roh­stoff­ef­fi­zi­enz, zum Res­sour­cen­schutz und zur Klimaneutralität.

blankBild­un­ter­schrift: Die Tro­phäe Deut­scher Award für Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te in der Kate­go­rie Pro­dukt – Bau/Architektur für Rinn

Bild­quel­le: Rinn Beton- und Natur­stein GmbH & Co. KG 

 

Der Luka­no Pflas­ter­stein erfüllt alle Anfor­de­run­gen an einen Beton­stein, der in Sachen Umwelt- und Kli­ma­schutz weg­wei­send ist. Bestä­tigt wur­de das von der Mate­ri­al­for­schungs- und Prüf­an­stalt an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar. Die Visi­on ist es, eine Kreis­lauf­wirt­schaft auf­zu­bau­en, in der jeder Pro­duk­ti­ons­schritt mit einer Wert­schöp­fung ver­bun­den ist und in der die getrenn­te Betrach­tung von Roh­stof­fen, Pro­duk­ti­on und Abfäl­len auf­ge­ho­ben wird: Pflas­ter­stei­ne wer­den am Ende ihrer Nut­zungs­zeit aus­ge­baut und in dem Pro­duk­ti­ons­kreis­lauf wie­der ver­ar­bei­tet. Dazu hat Rinn bereits ein Rück­nah­me­sys­tem für Alt­pflas­ter für Pro­fi-Part­ner-Kun­den ein­ge­rich­tet. In 2020 erhielt Rinn für sei­ne Inno­va­ti­on aus hoch­wer­ti­gem Recy­cling-Gra­nu­lat neue Beton­stei­ne zu pro­du­zie­ren in der Kate­go­rie „Unter­neh­men“ vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie den Deut­schen Rohstoffeffizienz-Preis.
Nach­hal­ti­ge Bau­stof­fe brin­gen Ver­brau­chern und Kun­den einen drei­fa­chen Nut­zen: Sie sen­ken die Lebens­zy­klus­kos­ten, ver­bes­sern deren Umwelt­leis­tun­gen in Bau­pro­jek­ten und stär­ken ihre Repu­ta­ti­on als Umwelt­vor­rei­ter. Durch die Nut­zung der Rinn Beton­stei­ne mit Recy­cling­an­teil als Bau­stoff ver­bes­sern z.B. Städ­te, Kom­mu­nen und Unter­neh­men bei glei­chem Kos­ten­auf­wand und glei­cher Qua­li­tät ihre Nach­hal­tig­keits- bzw. Kli­ma­bi­lanz. Bei­spiel: Durch das Ver­le­gen von 1.000 qm Rinn Luka­no Pflas­ter wird der Abbau von 72 Ton­nen Natur­stein ver­mie­den als ein­ge­spar­te Res­sour­cen. Rinn Beton­stei­ne haben den Eco-Test, einen auf­wän­di­gen Toxi­zi­täts­test bestan­den und geben kei­ner­lei schäd­li­che Stof­fe an die Umwelt ab.

 

Im Juni 2021 erhielt Rinn als ers­ter Her­stel­ler für sei­ne Pflas­ter­stei­ne mit bis zu 40 % Recy­cling­an­teil eine EPD (Envi­ron­men­tal Pro­duct Decla­ra­ti­on) – Umwelt­pro­dukt­de­kla­ra­ti­on. Gleich­zei­tig ist Rinn der Ers­te in der Bran­che, der die­ses Umwelt­kenn­zei­chen nach der neu­en Euro­päi­schen Norm EN 15804+A2 erhielt. Bewer­tet wur­den Aus­wir­kun­gen der Rinn Beton­pflas­ter­stei­ne über den gesam­ten Lebens­zy­klus ohne die Nut­zungs­pha­se. Die EPD schafft die Grund­la­ge für den öko­bi­lan­zi­el­len Ver­gleich zwi­schen Bau­stof­fen ver­schie­de­ner Her­stel­ler und bil­det eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die Nach­hal­tig­keits­be­wer­tung von Bauwerken.

 

Das Bau­we­sen gehört zu den res­sour­cen­in­ten­si­ven Wirt­schafts­zwei­gen. Allei­ne in Deutsch­land wer­den jähr­lich 517 Mil­lio­nen t mine­ra­li­scher Roh­stof­fe ver­baut. Das ent­spricht 90 % der gesam­ten inlän­di­schen Ent­nah­me (Quel­le: Desta­tis 2017 Umwelt­nut­zung, Teil 4: Roh­stof­fe). Wenn inner­halb der Bran­che jeder Her­stel­ler 10 % der Natur­roh­stof­fe aus RC Mate­ri­al ersetzt, wäre das eine jähr­li­che Ein­spa­rung von 51,7 Mil­lio­nen t mine­ra­li­scher Rohstoffe.

 

Die Auf­ga­be der Bau­stoff­in­dus­trie ist es, mit Fokus auf die Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz die Nach­hal­tig­keits­aspek­te von Gebäu­den und Außen­an­la­gen zu stär­ken. Die Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Bau­stof­fe spielt eine ent­schei­den­de Rol­le, um das vol­le Poten­zi­al von nach­hal­ti­gem Bau­en aus­zu­schöp­fen. Rinn schätzt sich glück­lich, dass sein Nach­hal­tig­keits­en­ga­ge­ment so viel posi­ti­ven Anklang fin­det und möch­te ande­re Unter­neh­men in der Bran­che moti­vie­ren, eben­falls nach­hal­tig zu han­deln und res­sour­cen­scho­nend zu produzieren.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Rinn fin­den Sie unter: www.rinn.net