VÖWA GmbH aus Bayern wird IBU-Mitglied

„Konzept und Idee des IBU absolut richtig“

// Mit der VÖWA GmbH tritt zum Jahresende ein weiterer Dämmproduktehersteller dem Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) bei. Das mittelständische Unternehmen aus dem bayerischen Bobingen hat sich seit 1973 der Produktion von Dämmstoffen verschrieben und dabei auf den Einsatz von Polyesterfaservlies spezialisiert.

Produktionsreststoffe werden zu 100 Prozent recycelt

Bereits 1983 hat VÖWA damit begonnen, die anfallenden Produktionsreststoffe, die beispielsweise bei der Herstellung von Vliesschläuchen oder dem Zuschnitt von Plattenprodukten anfallen, zu 100 Prozent in den Produktionskreislauf zurückzuführen. VÖWA hat nun eine erste Umwelt-Produktdeklaration (Environmental Product Declaration – EPD) für die Entkopplungs- und Trittschallminderungsplatten „Vitherm“ erstellt, die über das EPD-Programm des IBU verifiziert und veröffentlicht werden soll. „Vitherm-Platten bestehen zu über 90 Prozent aus Recyclingmaterial“, erklärt Geschäftsführer Günther Vöst. „Wir verarbeiten unsere eigenen Produktionsreststoffe und dazu noch die von anderen Unternehmen zu hochwertigen Produkten für die Bauindustrie.“ Diese tragen nicht nur durch die resultierenden Anwendungseigenschaften zur Qualität des Gebäudes bei, sondern sind durch den Einsatz von Polyesterfaservlies auch noch besonders langlebig und witterungsbeständig sowie baubiologisch und gesundheitlich unbedenklich.

IBU verkörpert überzeugendes und nachvollziehbares System

Mit der EPD-Erstellung wolle man den häufigen Nachfragen von Architekten, Planern und Projektträgern Rechnung tragen. Gleichzeitig will das Unternehmen die EPD aber auch im Vertrieb und der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, um sich gegenüber Wettbewerbsprodukten zu positionieren – zum Beispiel durch exakte Angaben zum Energieaufwand bei der Herstellung der Produkte, durch die Transparenz bei den Inhaltsstoffen und durch Angaben zur Wiederverwendbarkeit und zum Recyclingpotential. „Wir freuen uns, Mitglied beim IBU zu werden“, betont Günther Vöst. „Was wir schon jetzt sagen können, ist, dass das Konzept und die Idee absolut richtig sind.“ VÖWA hat sich laut Herrn Vöst für die Mitgliedschaft entschieden, „weil das IBU genau das System eines nachhaltigen Bauens verkörpert und aufzeigen kann. Nicht nur in Worten sondern in Zahlen und dieses absolut überzeugend und nachvollziehbar ist, in einem immer mehr komplexeren Bauwesen.“ Die nächsten EPDs für zwei Armierungsvliese sind schon in Planung.

2019-01-16T20:18:24+01:00 20.12.2018|