Eine runde Sache: OGRO wird 200. IBU-Mitglied

Das IBU begrüßt die OGRO GmbH als Neumitglied

Zum Jahresende überschreitet die Mitgliederzahl des Institut Bauen und Umwelt e. V.  (IBU) die 200er-Marke. Neuestes Mitglied ist das Traditionsunternehmen OGRO GmbH.

OGROSeit über 150 Jahren werden mit dem Namen OGRO Türgriffe und Beschläge verbunden, die sich durch eine besondere Formensprache und Langlebigkeit auszeichnen. In der Beschlagmanufaktur im niederrheinischen Velbert werden in erster Linie Türdrücker, Türbänder und Stoßgriffe produziert. Neben Klassikern wie Rundschildbeschlägen nach Entwürfen von berühmten Designern und Architekten, etwa dem Bauhaus-Schüler Wilhelm Wagenfeld, fertigt OGRO auch für kundenspezifische Sonderanwendungen.

OGRO setzt auf Nachhaltigkeit und Transparenz

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind seit Jahren Teil der Firmenphilosophie und spiegeln sich auch im Unternehmensalltag wieder. So wurden die Materialflüsse verschlankt und es wird auf regionale Partnerschaften mit Zulieferern gesetzt, um so die Umweltbelastung durch Transportwege möglichst gering zu halten. Bei der Entwicklung und Optimierung der Produkte steht die Langlebigkeit im Mittelpunkt, so dass die Benutzungszyklen weit über den von der Norm geforderten liegen. Bei einer Außerbetriebnahme werden die Bauteile einer Wiederverwertung zugeführt und kommen in der Rohmaterialproduktion wieder zum Einsatz. Um die selbstgesteckten hohen Ansprüche an Qualität und Nachhaltigkeit erfüllen zu können, wurden entsprechende Managementsysteme implementiert, die regelmäßig einer externen Prüfung unterzogen werden. So verfügt OGRO nicht nur über eine ISO 9001 Zertifizierung für sein Qualitätsmanagement, sondern ist darüber hinaus auch ein nach der internationalen Norm ISO 14001 umweltzertifiziertes Unternehmen.

„Seit Jahren optimieren wir den Material- und Energieeinsatz bei der Produktion unserer Beschläge. Durch EPDs können wir die dabei zum Einsatz kommenden Ressourcen und den Produktionsprozess darstellen“, beschreibt Udo Bisterfeld, Head of Research & Development, den großen Vorteil von EPDs. „Das Augenmerk nur auf der Produkthandhabung oder den technischen Fakten zum Gebrauch zu richten, greift aus unserer Sicht zu kurz, da die Umweltauswirkungen nur über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts, von der Rohstoffbeschaffung bis zum Recycling, beurteilt werden können“, begründet COO Ludger Kötter die Entscheidung für EPDs und eine Mitgliedschaft im IBU. Wichtig war dabei, mit dem IBU einen EPD-Programmhalter zu haben, der nicht nur national, sondern auch international anerkannt ist und auf entsprechende Akzeptanz im In- und Ausland stößt.“

2018-02-13T10:14:07+00:00 11.12.2017|