Offi­zi­el­le Über­ga­be der ers­ten Umwelt-Pro­dukt­de­kla­ra­ti­on für Pumpen

Erst vor kur­zem ist Grund­fos dem Insti­tut Bau­en und Umwelt e. V. (IBU) bei­getre­ten. Auf der ISH in Frank­furt über­reich­te IBU-Geschäfts­füh­rer Dr. Alex­an­der Röder nun die ers­te Umwelt-Pro­dukt­de­kla­ra­ti­on, die das däni­sche Unter­neh­men erstellt hat, an Ingo Land­wehr, Direk­tor Mar­ke­ting und Busi­ness Deve­lo­p­ment von Grund­fos für die D‑A-CH Area. 

Die ISH ist die welt­weit füh­ren­de Mes­se für den ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit Was­ser und Ener­gie in Gebäu­den – und damit der idea­le Ort für die offi­zi­el­le Über­ga­be einer Umwelt-Pro­dukt­de­kla­ra­ti­on (en: Envi­ron­men­tal Pro­duct Decla­ra­ti­on – kurz: EPD) an Grundfos.

Noch zu wenig Öko­bi­lanz-Daten aus dem TGA-Bereich

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Über­ga­be der ers­ten EPD für Pum­pen an Grund­fos auf der ISH. V.l.n.r.: Ingo Land­wehr, Direk­tor Mar­ke­ting & Busi­ness Deve­lo­p­ment D‑A-CH, Grund­fos GmbH, Dr. Alex­an­der Röder, Geschäfts­füh­rer IBU

Wir freu­en uns ganz beson­ders, mit Grund­fos einen inter­na­tio­nal renom­mier­ten Her­stel­ler für Tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung als Mit­glied gewon­nen zu haben“, erklärt Alex­an­der Röder, Geschäfts­füh­rer des IBU. „Die Tech­ni­sche Gebäu­de­aus­rüs­tung hat einen enor­men Ein­fluss auf die Umwelt­wir­kun­gen eines Gebäu­des, vor allem wäh­rend sei­ner Nut­zungs­pha­se. Trotz­dem gibt es noch viel zu wenig Öko­bi­lanz-Daten aus die­sem Bereich.“

Unter ande­rem die­se Umwelt­ein­flüs­se will Grund­fos mit­hil­fe von EPDs sicht­bar machen. Grund­fos gehört zu den inter­na­tio­nal füh­ren­den Ent­wick­lern und Her­stel­lern ener­gie­ef­fi­zi­en­ter und nach­hal­ti­ger Pum­pen­sys­te­me. „Die ein­ge­bau­te Elek­tro­nik macht unse­re Pum­pen zu smar­ten und bedarfs­ge­steu­er­ten Sys­te­men, mit deren Hil­fe der Ener­gie­ver­brauch erheb­lich redu­ziert wer­den kann“, erklärt Ingo Land­wehr, Direk­tor Mar­ke­ting und Busi­ness Deve­lo­p­ment von Grund­fos für die D‑A-CH Area. „Wir legen gro­ßen Wert dar­auf, die­se Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten in einer trans­pa­ren­ten und stan­dar­di­sier­ten Form doku­men­tie­ren zu kön­nen. EPDs sind dafür perfekt.“

EPDs wert­voll für Pro­dukt­ent­wick­lung und Nachhaltigkeitskommunikation

„Die MAGNA3 soll nur das ers­te von vie­len Pro­duk­ten sein, für das wir eine EPD erstel­len“, ergänzt Dirk Schmitz, Lei­ter für Kom­mu­ni­ka­ti­on und PR bei Grund­fos für die D‑A-CH Area. „Als Unter­neh­men haben wir uns schon lan­ge der Nach­hal­tig­keit ver­pflich­tet. Die Öko­bi­lanz-Daten sind über­aus wert­voll für unse­re Pro­dukt­ent­wick­lung – und in Form von EPDs hel­fen sie uns dabei, unse­re Bemü­hun­gen und Leis­tun­gen sicht­bar zu machen.“

EPDs ent­hal­ten umfang­rei­che und stan­dar­di­sier­te Anga­ben und Daten zum Lebens­zy­klus eines Pro­duk­tes. Die­se Daten müs­sen von unab­hän­gi­gen Exper­ten veri­fi­ziert wer­den, bevor eine EPD im Pro­gramm des IBU ver­öf­fent­licht wird, wodurch sie dann bei­spiels­wei­se für die Pla­nung und die Nach­hal­tig­keits­be­wer­tung von Gebäu­den zur Ver­fü­gung steht. Die EPD für die Umwälz­pum­pe MAGNA3 ist außer­dem die ers­te Dekla­ra­ti­on für Pum­pen, die vom IBU ver­öf­fent­licht wur­de, wodurch dort eine neue Pro­dukt­grup­pe erschlos­sen wer­den konnte.