In einem offenen Brief unterstützt das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) die zahlreichen Stimmen, die eine Verknüpfung der im Zuge der Corona-Krise beschlossenen Staatshilfen mit allgemeinen Nachhaltigkeitszielen fordern.

Dabei legt das IBU insbesondere Wert darauf, dass die entsprechenden Instrumente material- und technologieoffen formuliert werden und dass gerade im Baubereich die bereits vorhanden Werkzeuge der Ökobilanzierung samt der ihr zugrunde liegenden Umweltproduktdeklarationen (EPDs) verstärkt unterstützt werden. „Kein Material an sich ist nachhaltig oder nicht nachhaltig. Die Nachhaltigkeit eines Gebäudes ergibt sich immer aus dem Zusammenspiel von Architektur, Materialeigenschaften, Nutzung und eingesetzter Technologie,“ hebt IBU-Geschäftsführer Dr. Alexander Röder hervor, „und zur Bewertung der Nachhaltigkeit ist die Ökobilanzierung das wichtigste Hilfsmittel.“

Der Brief wurde auf Bundesebene an die Kanzlerin, den Finanzminister, den Innenminister, den Wirtschaftsminister, die Umweltministerin sowie die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der entsprechenden Bundestagsausschüsse verschickt. Auf Landesebene wurden die entsprechenden Fachminister und -senatoren angeschrieben.

Hier gehts zum Brief: Offener Brief des IBU an die Bundeskanzlerin

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