VdP 2017-04-13T13:55:48+00:00

Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V.

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Flutgraben 2
53604 Bad Honnef

Kontakt
Marcus Kirschner
Tel.: +49 2224 9377 20
m.kirschner@holzindustrie.de
www.parkett.de

Mitglied seit 2015

über das Mitglied:

Mit dem Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp) verschreibt sich ein weiterer Verband aus der Bauproduktebranche der Nachhaltigkeit. Seit September 2015 ist der vdp Mitglied beim Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU).

Im vdp sind derzeit 19 Hersteller von einschichtigem Massivholzparkett und Mehrschichtparkett vertreten, die mehr als 90 Prozent der deutschen Parkettproduktion repräsentieren. Für beide Produktgruppen hat der Verband jeweils eine Umwelt-Produktdeklaration (engl. Environmental Product Declaration, kurz EPD) erstellen lassen, die derzeit vom IBU geprüft und anschließend veröffentlicht werden sollen. Mit der Erstellung von EPDs liefert der vdp umfassende Informationen über die Umweltwirkungen seiner Produkte im Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus. Die Angaben beruhen auf der seit 2012 für Bauprodukte und Bauleistungen aller Art gültigen europäischen Norm EN 15804.

Der vdp wurde im Jahr 1950 in Wiesbaden gegründet. Seit 2006 befindet sich die Geschäftsstelle in Bad Honnef. Zu den Zielen des vdp gehören nach eigenen Angaben, den Wert von Parkett als Naturprodukt höchster Güte zu vermitteln und zu fördern sowie die Produktqualität zum Wohle des Endverbrauchers weiter zu verbessern. Als Fachverband ist der vdp Mitglied im „Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V.“ (HDH) sowie Mitglied im europäischen Parkettverband FEP.

„Wir sind Mitglied beim IBU geworden, weil unsere Mitglieder und wir als Verband das nachhaltige Bauen unterstützen“, erläutert der vdp-Vorsitzende Michael Schmid. Für den Verband ist Holz der wichtigste Bau- und Werkstoff. Das Prinzip der Nachhaltigkeit gilt in der deutschen Forstwirtschaft bereits seit 300 Jahren als zentrales Leitbild und ist somit auch beim vdp und seinen Mitgliedsunternehmen seit Generationen verwurzelt. Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz mache Parkett zum „nachhaltigsten und umweltfreundlichsten Bodenbelag“. Parkett lässt sich mehrfach nutzen, renovieren und recyceln, dient anschließend als Rohstoff zur Herstellung von Holzwerkstoffplatten und kann letztendlich CO2-neutral zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Schmid erklärt: „Mit EPDs, die vor ihrer Veröffentlichung von unabhängigen Dritten geprüft werden, können wir die Aussagen zur Nachhaltigkeit unserer Produkte belegen und zeigen, dass uns das Thema besonders am Herzen liegt.“

Das IBU betreibt als einzige Organisation in Deutschland ein branchenübergreifendes EPD-Programm für Bauprodukte auf Basis der ISO- und CEN-Normung. Die im April 2012 veröffentlichte europäische Norm EN 15804 liefert die Grundlage für europaweit gültige EPDs und wird von der Bauproduktenverordnung (BauPVO) empfohlen. Die entsprechenden Vorgaben wurden vom IBU als erstes EPD-Programm in Europa umgesetzt.